Effektive Mikroorganismen, das Original von EMIKO Sabine Lotz Zertifizierte EM-Beraterin
Effektive Mikroorganismen,das Original von EMIKOSabine LotzZertifizierte EM-Beraterin

EM für den Kompost

 

2014-05-13 09:05:29 EMIKO Online Redaktion

EM Effektive Mikroorganismen® in der EMIKO® KompostPflege fördern die Rotte im Kompost. Doch sie tun weit mehr als die Umsetzung des organischen Materials zu beschleunigen. Sie schützen wertvolle Nährstoffe und bauen weitere auf. So wird der eigene „EM-Kompost“ - im Vergleich zum herkömmlichen Kompost - zu einem weitaus wertvolleren Dünger, der gleichzeitig bodenverbessernde Eigenschaften hat.

 

Für den Kompost macht man sich einen bekannten und ganz wesentlichen Effekt der EM Effektive Mikroorganismen® zu Nutze. Bei korrekter Anwendung verhindern sie wirksam die Ausbreitung negativer Keime und unterdrücken Fäulnisprozesse. Hier liegt bereits der wichtigste Unterschied zu einem herkömmlichen Kompost: Da es keine Fäulnis gibt, gibt es auch keine hohen Temperaturen im EM-Kompost.

Wertvolle Nährstoffe bleiben so erhalten und werden durch die Stoffwechselprodukte der EM’s ergänzt - Spurenelemente, Aminosäuren, Enzyme, Antioxidantien und Vitamine. Beim herkömmlichen Kompost hingegen sind hohe Temperaturen während der Rotte gewünscht. Er wird wenigstens einmal umgeschichtet und das Material dadurch belüftet. Sauerstoff fördert die weitere Rotte und hohe Temperaturen, die dafür sorgen, dass negative Keime abgetötet werden und Unkrautsamen ihre Keimfähigkeit verlieren. Der Nachteil daran ist, dass viele Nährstoffe durch die hohen Temperaturen regelrecht verbrennen.

 

Regenwürmer „mögen“ EM-Kompost

 

Da die EM Effektive Mikroorganismen® für solch ein gutes „Klima“ im Kompost sorgen, finden nützliche Bodenlebewesen wie z.B. Regenwürmer optimale Lebensbedingungen vor. Einige Arten von ihnen fressen täglich Mengen, die ihrem eigenen Körpergewicht entsprechen. Zusammen mit den EM‘s sorgen sie also nochmals für eine beschleunigte Umsetzung. Ihre Ausscheidungen sind  hochkonzentrierte, pflanzenverfügbare Nährstoffe. Eine Theorie, warum sich die Regenwürmer vom EM-Kompost so angezogen fühlen, ist folgende: Eine wichtige Aufgabe des Regenwurms ist in der Natur die Zersetzung von abgestorbenem pflanzlichen Material. „Abgestorben“ ist hierbei nicht gleichzusetzen mit „faulend“. Für den Abbau von faulendem Material sind andere Vertreter, wie Schnecken, zuständig. Schnecken fressen auch noch lebende, jedoch schwache oder bereits im faulenden Abbau befindliche Pflanzenteile. Regenwürmer tun dies nicht. Daher ist es möglich, dass sie einen faulenden Kompost als Nahrungsquelle weniger attraktiv finden als einen EM-Kompost, in dem keine Fäulnis herrscht. Um Regenwürmern und anderen Bodenlebewesen das Eindringen zu ermöglichen, wird ein Kompost stets auf gewachsenem Boden angelegt.

 

Aufwandmenge und Häufigkeit der Anwendung

 

Grundsätzlich richtet sich das „Wieviel?“ und „Wie oft?“ nach der Befüllung des Komposts in Kubikmeter. Ab ¼ Kubikmeter sollte eine Mischung aus der EMIKO® KompostPflege und Wasser hergestellt werden, die über das Material gegossen oder gesprüht wird. Für die richtige Führung des Komposts sind jedoch auch die äußeren Bedingungen, wie der Standort des Komposts und insbesondere die Außentemperatur, mit einzubeziehen. Daher ist es in den Sommermonaten empfehlenswert, nicht so lange zu warten, bis sich wieder ¼ Kubikmeter angehäuft hat. Werden regelmäßig Küchenabfälle auf den Kompost gegeben, sollte wöchentlich gesprüht werden, um Fäulnis bei dem frischen Material zu verhindern. Eine Möglichkeit ist daher, das Material bereits in der Küche zu besprühen. Nach dem Begießen oder Besprühen wird das Material etwas durchgemischt. Dieser Vorgang kann auch noch außerhalb des Komposts geschehen. Auf dem Kompost wird es dann etwas angedrückt, um größere Lufteinschlüsse zu vermeiden. Je kleiner das

Material ist, desto größer ist die Oberfläche auf der sich die EM’s ansiedeln können. Dieser Oberflächen- Effekt kann mit dem gelegentlichen Bestreuen des Komposts mit EM Super Cera C Granulat bzw. dem Bestäuben mit EM Super Cera C Pulver verstärkt werden. Zudem profitieren alle positiven Mikroorganismen von den Lebensraum verbessernden, energetischen Eigenschaften beider Produkte.

 

Wann ist der EM-Kompost fertig?

 

Bewährt hat sich der jährliche Nutzungsrhythmus des EM-Komposts: Der Kompost wird über das Jahr mit Küchen- und Gartenabfällen beschickt, mit der EMIKO® KompostPflege begossen/besprüht und gelegentlich mit Cera Granulat oder Pulver bestreut. Im Frühjahr oder Herbst des Folgejahres wird die obere Schicht, die noch stark von Regenwürmern besiedelt ist, bzw. sichtbar nicht verrottet ist, mit einer Forke abgenommen. Das erdige Material der unteren Schichten wird bei Bedarf gesiebt und in Beete usw. eingearbeitet. In dem gut vererdeten, vollständig verotteten und fermentierten Material haben Unkrautsamen ihr Keimfähigkeit verloren. Die abgenommene Schicht wird anschließend wieder in den Kompostbehälter / das Silo gefüllt. Sofern gewünscht, ist EM-Kompost aus leicht verrottbarem Material wie Gemüseschalen und Rasenschnitt auch bereits nach ca. 4 Monaten nutzbar. Sammeln und pflegen Sie dieses leicht verrottbare Material über die Sommermonate in einem gesonderten Silo, wie oben beschrieben. Der EM-Kompost kann dann bereits im Spätherbst eingearbeitet werden. Verwenden kann man den eigenen EM-Kompost, wenn das Material vererdet ist, aromatisch riecht und nur noch vereinzeltet Regenwürmer enthält. Sehr viele Regenwürmer auf kleinem Raum sind ein Hinweis darauf, dass die Rotte noch in vollem Gange, der EM-Kompost also noch nicht fertig ist. Der EM-Kompost wird für dieselben Anwendungsgebiete verwendet, wie EMIKO Bokashi.

 

EM-Kompost ist ein semianaerobes Bokashi

 

Bekannt ist die klassische Fermentation und Herstellung von Bokashi unter Luftabschluss. Da ein Komposthaufen nicht luftdicht abzuschließen ist, kommt immer wieder Luft an das Material, was auch nicht so stark verdichtet wird, wie für die klassische Bokashi-Herstellung. Dennoch ist EM-Kompost ein Bokashi – semianaerobes Bokashi. Semianaerobes Bokashi wird hierzulande schon lange von erfahrenen EM-Anwendern hergestellt. Beispielsweise in der Landwirtschaft zur Aufwertung von Mist. Oder im Gartenbau aus allem anfallenden Grünschnitt. In anderen Ländern ist das semianaerobe Bokashi eine günstige und effektive Möglichkeit die eigenen Abfälle aus den erzeugten Lebens- oder Futtermitteln

wieder als Dünger in den Kreislauf des Betriebes zurückzuführen. Um den besonderen Anforderungen des EM-Komposts gerecht zu werden, sind die EM Effektive Mikroorganismen® in der EMIKO® KompostPflege an die semianaeroben Bedingungen angepasst.

 

EM-Kompost im Vergleich zu herkömmlichem Kompost

 

EM-Kompost

herkömmlicher Kompost 

erdiger, angenehmer Geruch

 

tlw. unangenehmer Geruch bei unsachgemäßer Führung

kein Umsetzen/Umschichten des Materials erforderlich, EMs fördern schnelle Rotte

Rotteförderung durch mehrmaliges Umsetzen/Umschichten und „lüften“ des Materials

Nährstoffschutz durch geringe Temperaturen

hohe Temperaturen - viele Nährstoffe gehen verloren

hoher Anteil pflanzenverfügbarer Nährstoffe, ergänzt durch Stoffwechselprodukte der EMs

Mineralisation langsamer

geringe CO2-Freisetzung

CO2-Freisetzung durch „Verbrennung“

 

Fazit:  Beitrag zum Klimaschutz

 

Konsequentes Gärtnern mit EM macht Spaß, verzichtet weitestgehend bis vollständig auf chemische oder synthetische Hilfsmittel und sorgt für gesunde Böden und vitale Pflanzen. Darüber hinaus leistet jeder EM-Garten einen wertvollen Beitrag zum Klimaschutz. Durch den Einsatz der EMIKO® Bodenhilfsstoffe und die organische Düngung mit EMIKO® MikroDünger, den EMIKO® Bokashis oder EM-Kompost wird wertvoller Humus aufgebaut, der CO2 aus der Atmosphäre im Boden bindet. Da mit EM-Kompost im Vergleich zu herkömmlichem Kompost kaum CO2 freigesetzt wird, passt er ideal in das EM-Garten-Konzept.

 

 

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© Sabine Lotz zertifizierte EM-Beraterin